Donnerstag, 9 of Februar of 2012

Archives from month » Januar, 2009

Spanien: Aktienindex Ibex 35 verliert 4,03 Prozent

borse_madridMADRID –  Der spanische Aktienindex 35 verlor am Mittwoch 4,03 Prozent und schloss mit 8.692,7 Punkten. Das ist der höchste Verlust des laufenden Jahres.

Besonders starke Abschläge mussten Banken und Baugesellschaften hinnehmen.

Gegen den Trend stemmten sich mit Sólo Grifols und Banesto lediglich zwei börsennotierte Unternehmen, deren um 3,75 Prozent beziehungsweise 1,92 Prozent zulegten.

Tagesverlierer: Banco Santander (minus 7,72 Prozent), Gamesa (minus 7,13 Prozent), Abengoa und Ferrovial (je minus 6,26 Prozent), BBVA (minus 6,10 Prozent), Banco Sabadell (minus 4,28 Prozent), Bankinter (minus 4,01 Prozent), Banco Popular (minus 3,89 Prozent). Börsenschwergewicht Telefónica gab gegenüber dem Vortag 3,33 Prozent ab.

Seit Jahresbeginn summieren sich die Verluste des Ibex 35 auf 5,47 Prozent.


Spanien: Aznars Welt

– Aufmerksame viva-españa.com-Leser wissen es längst. Spaniens-Ex-Präsident José María Aznar ist immer für einen Brüller gut. Seit Jahren reist der Mann nun schon um die Welt und macht Werbung in eigener Sache – und versucht negative Nachrichten in Sachen Spanien zu verbreiten. Weltweit versteht sich.

Erst neulich stand Aznar wieder vor dem Mikrophon – und drehte mal wieder die Geschichte zu seinen Gunsten zurecht. Was er sagte? Dasselbe wie immer: Als er damals regierte, waren die Terroristen der ETA im Prinzip besiegt, die Wirtschaft florierte, George W. Bush ist ein guter Mensch, so wie auch der Irak-Krieg an sich in Ordnung war, und Amtsinhaber José Luis Rodríguez macht nun wirklich alles falsch.

Dabei könnte er ja mit Leichtigkeit in die Politik zurückzukehren (von der er sich als Strippenzieher im Hintergrund ohnehin nie verabschiedet hat). Schließlich, so sagt der Mann mit dem kürzlich abrasierten Oberlippenbart “bitten mich ständig Leute, dass ich wieder aktiv Politik mache. Doch derzeit habe ich das nicht auf meiner Liste”.

Damit nun wirklich niemand anfängt zu weinen: Versüssen Sie sich den Tag doch mit diesem wunderschönen Video. Aufgenommen in Aznars Lieblingsland, den USA und garantiert nicht manipuliert und schon gar nicht synchronisiert.


Spanien: Web 2.0 ganz neu entdeckt

SANTIAGO DE COMPOSTELA – Unsere Kollegen der ehrenwerten Online-Zeitung Libertaddigital.com sind entsetzt. Der Kampf zu den galicischen Landtagswahlen (1.3.2009) findet im Internet statt. Und eben jene Journalisten sind der Ansicht, die nahe stehende konservative PP glaube sich zu Unrecht im Vorteil.

facebook

Ganze 1.000 Freunde habe der rechtsnationale Kandidat Alberto Núñez Feijóo in mehreren Monaten im Facebook-Netz gewinnen können. Und trotzdem sei der Politiker überzeugt, er sei gegenüber dem sozialistischen Amtsinhaber Emilio Pérez Touriño im Vorteil. Wo dieser doch in wenigen Tagen bereits über 600 neue virtuelle Freunde klar machen konnte.

Wir geben es unverblümt zu. Verwirrt sind wir. Wirr. Wer mag wohl als Wahlsieger hervorgehen? Trauen Sie sich etwa eine Prognose zu?


Spanien-Links auf Viva-España.com

arrow – Weder innovativ, noch toll, doch irgendwie schön und praktisch. viva-españa.com hat nun auch eine Linkliste an Bord. Sind Sie Ihr eigener Verleger und geben etwas heraus, dann sind Sie dort genau richtig. Das gilt auch, wenn Sie Herausgeber sind und hin und wieder etwas verlegen.

Also: Nutzen Sie die Verlegenheit Gelegenheit und tragen Sie Ihre Webpage, Ihr Blog oder Ihre Kreditkartennummer genau hier ein. Diese Superaktion ist selbstverständlich und möglicherweise sinnlos.


Spanien: Antworten auf brennende Fragen

PALMA DE MALLORCA – Nach nur wenigen Wochen im Netz wird unser kleines Online-Nachrichtenportal Viva España bereits in einem Atemzug mit Veteranen wie Spiegel Online, Bild Online oder Playboy Online genannt. Und das aus gutem Grunde: Objektive Berichterstattung, schnell, bunt und schön.

Los. Sofort abstimmen!

Heute legen wir Ihnen mal sich selbst ans Herzen. Genau Sie da. Und Sie. Machen Sie mit. In unseren Umfragen ist Ihre gefragt. Stimmen Sie ab! In unserer tagesaktuellen, lecker-sommerfrischen bestimmen Sie das Frühstück des Tages. Wo man dem macht? Na rechts aussen in der Spalte da. Also: Frohes Klicken, liebe Leserinnen und Leserinnen!

P.S.: Nächste Woche fragen wir eventuell um, ob Fragen wirklich brennen können.


Spanien: Schnee-Politik Teil 2

LUGO (GALICIEN) – Wenn in es schneit, der Politiker laut schreit. Nachdem wir unlängst erfahren haben, dass manche Politiker am Schneefall Schuld sind, andere hingegen nicht, je nachdem welcher Partei diese Menschen angehören, hat sich nun endlich auch Oppositionsführer Mariano Rajoy zu Wort gemeldet. Selbstverständlich fordert auch er den Rücktritt der Verkehrsministerin der Zentralregierung, wegen übermäßiger Schneeverantwortung.

Schneemann Mariano Rajoy

Schneemann Mariano Rajoy

Einen ganz besonders schönen Satz gab uns der ewige Zweite  noch mit auf den Weg ins Wochenende: “Es ist inakzeptabel, dass man des Schnees wegen einen Flughafen schließen muss, und die Leute auf der Strasse stehen. Im 15. Jahrhundert wäre das akzeptabel gewesen, aber heute ist das inakzeptabel.”

Womit Marianchen ja auch absolut Recht hat. Im 15. Jahrhundert war generell jeder Flughafen immer geschlossen. Mit oder ohne Schnee. Im Sommer wie im Winter. Und somit war das auch absolut akzeptabel. Das erinnert uns alles ein wenig an den guten alten Edmund Stoiber und seinen Zug zum Münchner Flughafen. Viva España!

Alles zum Thema Schnee in Spanien lesen Sie hier:


Schnee in Spanien, Regierung Schuld

Esperanza Aguirre

Schneesicher: Esperanza Aguirre

MADRID – Gestern hats in mal wieder geschneit. Und zwar gewaltig. Vor allem in Madrid. Das kommt dort so in dieser Wucht bekanntlich eher selten vor. So herrschte gewaltiges Chaos. Der Flughafen Barajas war mehrere Stunden geschlossen. Auf vielen Straßen der Stadt ging nichts mehr.

Soweit. So normal. Doch keine Angst liebe Leserinnen und Leserinnen. Jetzt wirds wieder Spanisch. Im Laufe des gestrigen Freitags, trat Esperanza Aguirre (Partido Popular) vor die Presse. Ihres Zeichens Präsidentin der Comunidad Madrid. Und endlich wurden wir mal wieder so richtig aufgeklärt.

Das Innenministerium und Verkehrsministerin Magdalena Alvarez sind Schuld!!! Jawoll. Die der Zentralregierung gehörenden Straßen seien nämlich voller und auch der Flughafen gehöre ja im Prinzip denen. Weiterlesen »


Spanien: So schön ist die Costa Blanca

BENIDORM – Lassen Sie sich verzaubern von der Schönheit der Costa Blanca, der Provinz Alicante und selbstverständlich von der schönen Stadt Benidorm. Dieses Werbevideo lässt die Sinne schnalzen, soweit es überhaupt möglich ist, Sinne schnalzen zu lassen. Doch schnalzen sehen Sie selbst:


Spanien: Atheisten gegen Christen

/ MADRID – Seit geraumer Zeit fahren durch Busse, auf denen geschrieben steht, dass es vermutlich nicht gäbe, und man sich trotzdem oder gerade deswegen vergnügen solle. viva-españa.com hat darüber selbstverständlich zeitnah und objektiv berichtet.

buss-prot

Dass diese “gottesfeindliche Atheistenaktion” den erzkonservativen Kadern, Interessengruppen, der Partido Popular und den Bischöfen in dem zumindest auf dem Papier nach wie vor ziemlich katholischem Land ein Dorn im Auge ist, überrascht wenig. Doch nun kommt es noch viel dicker und völlig unerwartet: Die Protestanten schlagen zurück. Weiterlesen »


Spanien: Krise? Welche Krise?

MADRID / – In Spanien schlägt die voll zu. Zumindest theoretisch und zumindest in Sektoren wie Immobilien oder Neu- und Gebrauchtwagen. Nachdem der gemeine Spanier – Weihnachten sei Dank – bereits wochenlang Geld zum Fenster rausgehauen hat – der Kreditkarte sei Dank – geht es nun nahtlos weiter. Den Rebajas, dem Schlussverkauf also, sei Dank.

In Spanien ist nämlich, das sei zu wissen, ein Drittel des lieben langen Jahres Schlussverkauf. Im Sommer 2008 dauerte die Preisregatta zwei Monate, der jetzige Winterschlussverkauf beginnt offiziell am 7. Januar und geht mindestens bis Ende Februar. Letztendlich kann das jeder Einzelhändler halten wie er will. Darum fiel der Startschuss an vielen Orten bereits am 2. Januar. Spätestens am 2. März muss jedoch Schluss sein. Sonst gäbe es ja nur noch Rebajas. Weiterlesen »