CHAMPIONS LEAGUE – Wir alle kennen sie. Sie sehen gut aus, sind Profifußballer und sie sind schwul. Das finden wir gut. Denn nur so erträgt man Sportschau und Champions League überhaupt nur. In Deutschland waren bekanntlich Lothar Matthäus und Oliver Kahn die ersten schwulen Fußballer, die bereits 1976 aus dem Besenschrank traten. Das Outing dieser beliebten schwulen Ballartisten war für uns zugleich der Anlass, das kleine sympathische Gay-Magazin viva-españa.com in der Homo-Hochburg Barcelona zu gründen. Schwule Fußballer sind nun schon seit 39 Jahren unser Hauptthema.

Kollektiv
Seitdem ist freilich der ein oder andere Schwanzring geplatzt und es sind mehrere Tonnen Gleitmittel an Anüssern herab geflossen. Heute ist es ganz alltäglich, homosexuellen Fußballspielern zuzujubeln. Immer häufiger tun dies ganze Großfamilien im Kollektiv. Selbstverständlich mit herunter gelassenen Hosen. Ist eben einfach praktischer bei zwanghaftem Gemächtpräsentationstrieb.
Spanien spät dran
Wie immer setzte sich der Trend hin zum schwulen Fußballer in Spanien erst sehr viel später durch. Tanzmariechen Guti von Real Madrid ist so einer, den wir schon immer sehen wollten. Der Schock war so schockig, dass die Schockwellen damals bis nach Deutschland bebten und das Offizielle Deutsche Real Madrid Forum am frühen Morgen auffraßen. Ist eben nicht alles fuckable, was aufrecht steht.
Gangbang 04
Bis zuletzt spielte bei Real Madrid nur noch ein heterosexueller Fußballer. Obwohl von Spielen nicht wirklich die Rede sein kann. Christoph Metzelder saß eigentlich nur auf der Bank – und wechselt folgerichtig in der kommenden Saison zum FC Gangbang 04 in den Pott.
Stolz
Heute können wir stolz sagen, dass Platz 1 und Platz 2 der spanischen Primera Division komplett von Schwulen besetzt sind. Und das ist gut so. Sevilla, Valencia und Mallorca haben da klar ersichtlich Nachholbedarf. Schließlich ist beim Vorbild FC Barcelona sogar das Stadion schwul.
Poesiealbum
Und so steht in des Trainers Pep Guardiolas Poesiealbum treffend geschrieben: “Sein Camp Nou war voll besetzt und so knallte ich den Freistoss direkt unter seine Latte. Das darauf folgende Vorchecking war aber nur ein Ergebnis allerfeinsten Pressings. Nach dem Einwurf kam der Abstoß und dann flog der Schuh weg”.
Hoeneß
Richtig Pep. Dazu haben wir damals angespannt live im Fernsehen mitgefiebert. Und Hand angelegt. Wir sagen: Weiter so: Die Bundesliga muss schwul bleiben. Gell, Frau Hoeneß?
Rätsel: Wer ist auf den Bildern zu sehen? Nennen Sie uns die korrekten sieben Namen und wir gehen mit Ihnen direkt in die Verlängerung. Natürlich nur wenn Sie schwul sind. Ist ja logisch.
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