ETA-Terror in Spanien: Die Mörder mit dem Joint
19.11.2008 Von Heinz Gomez
Am Anfang war der Mord. Das steht hier ganz bewusst zu allererst, damit all diejenigen, die Terroristen als Separatisten oder Freiheitskämpfer bezeichnen, wegklicken. Die Rede ist von der baskischen Terrororganisation ETA. Die hats vorgestern tief getroffen. Mikel Garikoitz Aspiazu, alias Txeroki, einer der meist gesuchten ETA-Terroristen, konnte in Frankreich dingfest gemacht werden.
Der mutmaßlich sechsfache Mörder ging der gemeinsamen französisch-spanischen Ermittlertruppe nach fatalen Fehlern des Terroristen ins Netz: Nummernschilder am geklauten Auto, die es so nicht geben kann. Zu viele E-Mails aus Internetcafés verschickt. Weiteres pikantes Detail: Der Befreier eines befreiten Volkes – Spanien ist nun bekanntlich schon seit geraumer Zeit eine Demokratie – hatte 100 Gramm Hasch dabei.
Durch das 100-g-Heck wird uns der Mann, der in Madrid ein gutes Stück Flughafenparkplatz wegbomben lies, kein bisschen sympathischer. Zwei Menschen ermordet dabei. Zumal die ganze separatistische Terrorbande mit all den gesellschaftlich positionierten Satelliten immer propagierte: Kein Alkohol, keine Drogen, wir wollen eine saubere, reine Jugend.
Das klingt nicht nur in den Ohren eines Deutschen widerlich. Zumal die Forderungen spätestens seit dem Ableben von Diktator Francisco Franco obsolet sind. Obwohl so manches genau so rüberkommt, als käme es eben aus des toten Zwergen Munde: Einfach mal was fordern, was es so nie gab. Und einfach mal irgendwelche Leute ermorden, weil man es so mag. Damit es vielleicht mal was gibt, was es nie gab.
Wie mag das wohl vor sich gegangen sein? Erst mal schön ne Blubber durchziehen, bevor man einem jungen Stadtrat das Bein per Sprengfalle zerfetzt? Erst mal einen smöken, um dann einen Familienvater hinzurichten, der seit Jahren mit der Politik nichts mehr zu tun hat? Von dem man genau weis, dass er aus diesem Grund keine Leibwächter hat und deswegen hilflos ist? Einen Bong darauf? Schön erstma Mischung machen?
Hasch gekauft von dem Geld, was rechtschaffenen baskischen Unternehmern abgepresst wurde? Nachdem zwei Strassen weiter eine Disko in die Luft flog, weil der Arsch von Besitzer nicht zahlte?
Kiffer aller Länder vereinigt euch. Nie wieder Hasch und erst recht kein Gras für ETA-Terroristen.
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