Samstag, 11 of Februar of 2012

Lotterie: Spanien verzockt sich

21.12.2008 Von Kai Shanghai

MADRID – Alle Jahre wieder zockt man im Land der Zocker noch ein wenig mehr als sonst. Die beiden Weihnachtslotterien El Gordo und El Niño, die am 22.12 und am 6.1 stattfinden, lassen die Spanier auch in Krisenzeiten tief in die Tasche greifen. Erneut werden 157,25 Millionen so genannte décimos, also Zehntellose, mit einem Gesamtwert von 3,145 Miliarden Euro an Mann, Frau und Kind gebracht. Die Chancen auf ein paar hunderttausend Euro oder gar einen der millionenschweren Hauptgewinne sind hingegen mehr als gering, wie die Tageszeitung El Mundo berichtet.

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Während die Ziehung im Januar 70 Prozent der Einsätze ausschüttet, sind es in der Weihnachtslotterie nur 60 Prozent. Lediglich 5,68 Prozent aller Zocker werden letztlich mehr als den gemachten Einsatz gewinnen.

Am besten sind die Gewinnaussichten übrigens in der Autonomen Region Madrid. Dort freuten sich die Bürger bereits 70 Mal über den Geldregen eines Hauptgewinns, wie das staatliche Glücksspielamt Organismo Nacional de Loterías y Apuestas del Estado (ONLAE) zu berichten weiß.

Auf dem zweiten Rang liegt die Provinz (36 Geldsäcke), gefolgt von Sevilla (15), Valencia (11), Bilbao (11), Cádiz (10), Zaragoza (9), Santander (8), Málaga und Granada (je 7), San Sebastián und Alicante (je 6), Palma de Mallorca und Gijón (je 5), La Coruña und Vich (je 4) sowie Badajoz, Burgos, Lugo, Sort und Pamplona mit jeweils drei Hauptgewinnen.

P.S.: In Regionen wie Ávila, Huelva, Orense, Salamanca, Tarragona, Zamora und den Exklaven Ceuta und Melilla kauft man am besten kein Los. Dort hat noch nie nicht irgendjemand irgendwann einen Hauptpreis gewonnen.

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