Sonntag, 12 of Februar of 2012

Spanien: 5.343 Fragen an den Innenminister

06.02.2012 Von Heinz Gomez

Die oppositionelle Partido Popular (PP) in Spanien hat ihre Hausaufgaben gemacht und will nun drei Fleisspunkte dafür. Die Vorschulgruppe der Partei von Marionetti hat Nachwuchshoffnung Cayetana Álvarez de Toledo von der Leine gelassen.

Die hat nun in 425 Stunden 5.343 Fragen handschriftlich auf ein Blatt Papier gebracht und den Machthabenden vorgelegt. Thema: Inseguridad Ciudadana. Auf gut Deutsch: Gefahren, die dem Bürger drohen, schon morgens nach dem Aufstehen, und all das nur weil Zapateros Sozialisten regieren. Nirgendwo kann man mehr auf die Strasse gehen, schon gar nicht nackig, steht da geschrieben.

Ganz, ganz, ganz, ganz schlimm ist es in der übermächtigen, zentralistischen Hauptstadt Madrid. Madrid? fragt sich da das Volk. Ja regiert denn da nicht die PP? Ist denn schon Weihnachten? Völlig Wurst und zudem auch Käse. Die Sozis sind schuld.

Als damals Good Old regierte, und sozusagen an der Seite der USA stand und sozusagen bei dem Irak-Krieg dabei war und außerdem eine mit Petersilie bewachsene Insel von marokkanischem Efeu befreite, ja damals, also echt, da war man als Frau noch sicher in Spanien.

Und überhaupt: Schwule Schwuchteln gab es gar nie nie nicht, und schon gar nicht in der Katholischen Kirche. Wie recht Frau Toledo doch mal wieder hat. Oder sind Sie, verehrte Rechtsnationalisten etwa anderer Meinung?


Gerade eben erst gesucht:


totes vogelbaby

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