Spanien: Land der Kaninchen
13.11.2008 Von Jordi Maragall
Die Bedeutung der Kaninchen für Spanien dokumentiert eine Geschichte, die der Reiseschriftsteller und Naturschützer Roberto Cabo erzählt: Als die Phönizier zum ersten Mal auf die Iberische Halbinsel kamen, fanden sie überall kleine, höhlengrabende Tiere.
Sie dachten, es wären Klippschliefer, eine äußerlich den Murmeltieren ähnelnde Säugetierart aus ihrer nordafrikanischen Heimat, und nannten sie – wie zu Hause – Shapan. Dem neu entdeckten Land gaben sie den Namen I-Shapanim: Land der Klippschliefer.
Die Römer machten daraus “Hispania”. Wenn die Erzählung stimmt, hätten also die Kaninchen Spanien seinen heutigen Namen gegeben. Für viele Säugetiere und Vögel Spaniens sind Kaninchen auf dem Speisezettel unverzichtbar. Ein Beispiel dafür ist der Pardelluchs.
Der Rückgang der Kaninchen seit den 50er Jahren brachte den Pardelluchs an den Rand des Aussterbens. Zwei eingeschleppte Seuchen rotteten Kaninchen in weiten Teilen der Iberischen Halbinsel praktisch aus: die Myxomatose und die viruelle Pneumonie.
(Wir bedanken uns herzlichst für diese Information bei: EuroNatur. Die Stiftung fördert folgende als besonders förderungswürdig anerkannte gemeinnützige Zwecke: Durchführung und Förderung von Projekten auf wissenschaftlicher Basis mit Schwerpunkt in Europa, deren Ziel der Schutz gefährdeter Wildtierpopulationen und ihrer Lebensräume sowie die Sicherung und naturverträgliche Entwicklung ökologisch wertvoller Natur- und Kulturlandschaften und hierzu auch das Lobbying sowie Maßnahmen der Umweltbildung und Umwelterziehung ist. Bitte spenden Sie reichlich, viel und beständig.)
Gerade eben erst gesucht:
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