Spanien: Wurstsalat im Gottesstaat
09.02.2009 Von Kai Shanghai
CÁCERES – Die Wirtschaftskrise hat Spanien voll im Griff. Die Zahl der Firmenpleiten stieg im Jahresvergleich 2008 / 2007 um rund 60 Prozent auf 2.500 Unternehmen. Knapp die Hälfte der Pleiteunternehmen sind Bauträger und Immobilienvermittlungsagenturen. Die Arbeitlosenquote liegt in Spanien bei knapp 82 Prozent. Die Aussichten sind düster.
In der Bevölkerung kommt es verstärkt zur radikalen Radikalisierung. Basken wollen Galicier sein, Mallorquiner Murcianer, Murcianer Marsianer, Valencianer Katalanen und so weiter. Keiner blickt mehr durch. Auch Glaubensbruderschaften wie mehrere unabhängig voneinander
operierende Gottesstaaten erfreuen sich großen Zulaufs.
Kreativ und unernehmenslustig wie die aktuelle spanische Regierung nun mal ist, hat man im Nu eine Kampagne gestartet, mit der alles gut werden soll. Spanien promotet den Schweizer Wurstsalat. So wie er sein soll, so wie er zur Brezel passt. Mit Schweizer Wurst gegen Hunger und Durst. Mit Zwiebelringen man besiegt die schlimmen Dingen. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Arbeitslosen-Woche.
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