Download-Tipp: iFranco – iPhone App für moderne Faschisten
VALLE DE LOS CAIDOS – Die iPhone App iFranco bringt den spanischen Diktator Francisco Franco auf iPhone, iPod touch und iPad. Freunde der Francodiktatur holen sich mit iFranco längst vergessenes Kulturgut auf das Mobilgerät aus dem Hause Apple.
Für läppische 0,79 Cent trällern schöne Märsche für Ärsche, erklingen Reden und glitzern Videos des Generalísimo. Ein absolutes Muss für jeden modernen Menschen. Also für die Mehrheit der knapp 11 Millionen Wähler der Partido Popular (PP). Die hat bekanntlich den Leitspruch “Franco no ha muerto” und wird von Francos unehelichem Sohn José María Aznar – alias Caudillo Reloaded – nun schon seit 63 Jahren erfolgreich geführt.
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Falls Sie sich nicht mehr so wirklich richtig an den 1975 gestorbenen Superstar der modernen Faschisten erinnern können: Hier ein wenig Copy&Paste-Text aus der Wikipedia:
In der Zeit von 1939 bis zu seinem Tod war Franco Staatschef von Spanien. Unter seiner Führung führten rechte Militärs im Juli 1936 einen Staatsstreich gegen die im Februar 1936 demokratisch gewählte republikanische Regierung Spaniens durch.
Er regierte das Land nach dem Sieg der Aufständischen im Spanischen Bürgerkrieg 1939 bis zu seinem Tod diktatorisch. Franco wurde in Spanien als El Caudillo („Anführer“) bezeichnet. Im Jahre 1946 führte er die Monarchie in Spanien ein, ohne allerdings einen König zu ernennen. Franco blieb Regent des Königreichs Spanien bis 1975.
Francos Ziel war am Anfang seiner Herrschaft zunächst der Sieg über die Spanische Republik. Mit dem Ende des Spanischen Bürgerkrieges am 1. April 1939 etablierte Franco sukzessiv seine Machtbasis. Dabei ging er gegen seine politischen Gegner mit äußerster Härte vor.
Franco bzw. die Führer der von ihm angeführten nationalen Bewegung sind verantwortlich für umfangreiche politisch motivierte Verbrechen (u. A. Folter und Ermordung von politischen Gegnern), politische Säuberungen und die Errichtung von Konzentrationslagern. Das Regime, das Franco ab 1939 aufbaute, beruhte auf der engen Verbindung von traditionell konservativen Vorstellungen mit faschistischen Prinzipien. Letztere wurden u. A. vom wichtigsten Flügel der franquistischen Staatspartei Movimiento Nacional, der Falange, verfochten. Demokratische und regionalistische Tendenzen (u. A. im Baskenland und Katalonien) wurden unterdrückt.
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