MADRID – Die spanische Opposition kennt sich aus. Die konservative Partido Popular (PP) zeigt erneut auf den spanischen Ministerpräsidenten.
Nachdem José Luis Rodríguez Zapatero jahrelang als Schuldiger für die Existenz der baskischen Terroristen ETA hinhalten musste, ist der Regierungschef nun selbstverständlich verantwortlich für die Wirtschaftskrise. Weiterlesen »
BERLIN – Der spanische Oppositionsführer Mariano Rajoy rettet Berlin. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 1. Mai in der neuen spanischen Hauptstadt Berlin tourte der sympathische, charismatische Spanische Politik-Pop-Superstar durch die ehemals bundesdeutsche Hauptstadt Berlin mit dem eigens dafür entworfenen PP Busser und machte so Milliarden Menschen glücklich. Sehen Sie selbst:
Hannover – Da Sie, Herr Chusmania, im Prinzip Schuld an der Gesamtsituation sind, haben wir Sie aus Zeitgründen dreist beklaut. Die ganze verdammte Redaktion muss nämlich recherchieren. Verklagen Sie uns doch. Wenn Sie Eier haben. Dann zerren wir kurzerhand Ihren Scheiß-Richter vor den Kadi. So läuft das nun mal in Spanien, dem Land der Stiere und der KKIS*-Tiere mit bemitleidenswertem Gemächt. Darauf einen Dujardin!
*Definition: KKIS = Katholische Korrupte in Spanien e. V.
MADRID – Erschienen am Donnerstag, 9. Juni 2005 in La Verdad deutsche Ausgabe. Nationaler Wasserplan der früheren Regierung in Kongress und Senat aufgehoben – Sozialistische Regierung setzt auf Modernisierung, Entsalzung und Wasser-Sparen.
Wasser, beziehungsweise Wasservorkommen, sind in Spanien höchst ungleich verteilt. Im Norden fällt rund zehn mal mehr Niederschlag als im Süden, wo das Lebenselixier in erster Linie von der Landwirtschaft benötigt und auch verbraucht wird. Zwei Drittel des dort verfügbaren Wassers wird von den Bauern benötigt.
Die bis April 2004 regierende konservative Volkspartei Partido Popular (PP) wollte den Wassermangel im Süden mit einem Mammutprojekt lösen. Aus dem Ebro, ein gigantischer Fluß, der im Norden Spaniens entspringt und 927 Kilometer weiter östlich im Süden Kataloniens in einem riesigen Deltagebiet ins Mittelmeer fließt, sollte Wasser abgeleitet werden. Der im Jahr 2000 von der konservativen Regierung beschlossene Nationale Wasserplan (PHN) sollte das hydrologische Ungleichgewicht aufheben. Mit 120 neuen Staudämmen, zahlreichen Kanälen und Pipelines sollten ab 2008 die Länder Valencia und Murcia sowie die andalusische Provinz Almería mit Wasser aus dem Ebro versorgt werden. Jährlich sollten bis zu einer Milliarde Kubikmeter Wasser abgezapft werden, die dann durch einen 750 Kilometer langen und 4,3 Milliarden Euro teuren Kanal gen Süden geleitet werden sollten. Weiterlesen »
MADRID – Erschienen am Freitag, 10. November 2000 im Palma Kurier – Bis heute ist die Franco-Diktatur ein Tabuthema in Spanien: Die kritische Auseinandersetzung mit der fast 40jährigen Gewaltherrschaft fand nie statt, weil der friedliche Übergang zur Demokratie nicht gefährdet werden sollte. Doch auch der neuen Generation gelingt die Aufarbeitung der Vergangenheit nicht. Wer zwischen Tätern und Opfern unterscheidet, macht sich unbeliebt.
Rund 60 Kilometer nordwestlich von Madrid, befindet sich eines der kuriosesten Mahnmale Europas: Das Valle de los Caídos, das Tal der Gefallenen. Hauptattraktion ist eine in den Felsen getriebene Basilika, über der ein steinernes Kreuz 15 Meter hoch in den Himmel ragt. In der mehrsprachigen Besucherbroschüre heißt es: „Francisco Franco, der frühere Staatschef, hatte das Gefallenendenkmal als Symbol des Friedens zwischen den feindlichen Parteien des Bürgerkriegs gedacht, weshalb hier über 50.000 Kriegsopfer begraben sind. Franco wurde ebenfalls hier beigesetzt.“
Der Text hat mit der Wahrheit nicht viel gemein. Der „frühere Staatschef“ war ohne Zweifel ein blutiger Diktator, und zur Versöhnung mit seinen Gegnern aus dem Bürgerkrieg war er nie bereit. Selbst der blutige Bürgerkrieg, der mehr als 70.000 Opfer forderte, wird bis heute in vielen Schulbüchern zur „nationalen Katastrophe“ umgedeutet. Es ist völlig normal, daß Straßen und Plätze in spanischen Städten noch immer nach Franco oder dem Gründer der Falange-Gruppe José Antonio Primo de Rivera benannt sind. Auch im lange Zeit sozialistisch regierten Madrid ehrt eine große Ausfallstraße die „Gefallenen der blauen Division“, spanische Soldaten, die an der Seite Hitlers gegen Rußland in den Krieg zogen. Weiterlesen »
MADRID – Die Wahlen in Spanien sind nicht geheim. Jeder tut wissen, was einjeder wählt. Zumindest bei einigen Wählern ist das so. Auf jeden Fall ist die Wahl in Spanien nicht geheim. Alle sehen alles und noch viel schlimmer.
Mehr dazu in dem kostenlosen Podcast (Audioreportage) von unserer Multimedia-Partner-Redaktion chusmania.com.
“Ich habe NIE ein Flugzeug der spanischen Streitkräfte aus privatem oder parteilichem Interesse genutzt”Ex-Präsident José María Aznar
“Das geplante Abtreibungsrecht (Gesetzentwurf: Legal bis zur 14. Woche) ist unmoralisch und nicht akzeptabel. Wir werden vor das Verfassungsgericht ziehen. Zapatero mischt sich in die Familien ein, wie in einer totalitären Diktatur. Die Regierung bringt den Gesetzentwurf zur Neuregelung von Abtreibungen aus purem politischen Opportunismus zur Diskussion, um von der Arbeitslosigkeit und von der Wirtschaftskrise in Spanien abzulenken” Oppositionsführer Mariano Rajoy, teilweise hier nachzulesen.
Der Erzbischof von Madrid Rouco Varela ging gar noch weiter: Zu den Missbrauchsfällen von Kindern und Jugendlichen durch Mitglieder der Katholischen Kirche in Irland befragt, sagte Rouca: “Kindesmisshandlung ist bei weitem nicht so schlimm wie Abtreibung”. Gleicher Auffassung ist der Spitzenkandidat zur Europawahl Jaime Major Oreja
Fehlende Quellen bitte selber raussuchen, wir warn wir zu faul. Nachzulesen überall. Ans Herz gelegt seien elpais.com, elmundo.es, abc.es, elplural.com.
MADRID – In Spanien ist die Arbeitslosenzahl im Mai um 24.741 Personen zurück gegangen. Das sind 0,68 Prozent weniger Arbeitslose als im April. Das ist der erste Rückgang bei der Erwerbslosenquote seit 14 Monaten. Die Arbeitslosenquote liegt in Spanien bei 17,4 Prozent. Das sind 3,6 Millionen Arbeitslose.
Außer in den Autonomen Regionen Madrid und Valencia und den Kanaren ging die Zahl der Arbeitslosen in allen spanischen Regionen zurück. Die ersten beiden Bundesländer werden übrigens in absoluter Mehrheit von der konservativen PP (Partido Popular) regiert, die Kanarischen Inseln in Koalition mit der Regionalpartei Coalition Canaria.
Von Seiten der sozialistischen Regierung wird der Rückgang in dem Land mit der höchsten Arbeitslosenquote in der Europäischen Union (EU) nur dezent gefeiert. Man glaube, ganz vereinzelt Zeichen der Besserung zu erkennen, so der Tenor. Und natürlich haben die von der Regierung ergriffenen Maßnahmen einen Teil zu dem Umschwung beigetragen. Und darum habe man ein Video gedreht, in dem ein kleines Pflänzlein zaghaft seinen Kopf aus dem Acker streckt und etwas wackelig gen Himmel sprießt.
Die besten Sprüche Spanischer PP-Politiker – Teil 3 – Regierung komplett zugekifft Das war für die PP, die den ganzen Tag schon versuchte, die neuen Zahlen schlecht zu reden, der Startschuss um mal so richtig Gas zu geben. Schließlich sind am Sonntag Europawahlen. Und im Wahlkampf bevorzugen die Konservativen ohnehin rein spanische Themen.
Es trat also der Sprecher des Landesbüros der PP in Madrid, Juan José Güemes, vor die Presse. Der Mann ist Schwiegersohn von Provinzpräsident Carlos Fabra, gegen den derzeit acht Verfahren laufen, mit all den Highlights, die das Strafgesetzbuch so hergibt. In Anspielung auf das PSOE-Video gab Güemes zu verstehen: “Die einzigen grünen Keimlinge die ich hier sehe, sind Marihuana und das hat die Regierung weggeraucht“. Hier nachzulesen.
Und hier sehen Sie den spanischen Ministerpräsident Zapatero beim Kiffen:
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