Donnerstag, 9 of Februar of 2012

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Europawahl in Spanien für deutsche Residenten

Krass WahlenMADRID – Europawahlen für Deutsche in Spanien. Heute: Die Kernaussagen von Politikern der PP (Partido Popular) der letzten Tage.

“Abtreibung ist kein Recht und es darf nie ein solches sein” Ex-Präsident José María Aznar

“Ich habe NIE ein Flugzeug der spanischen Streitkräfte aus privatem oder parteilichem Interesse genutzt” Ex-Präsident José María Aznar

“Das geplante Abtreibungsrecht (Gesetzentwurf: Legal bis zur 14. Woche) ist unmoralisch und nicht akzeptabel. Wir werden vor das Verfassungsgericht ziehen. Zapatero mischt sich in die Familien ein, wie in einer totalitären Diktatur. Die Regierung bringt den Gesetzentwurf zur Neuregelung von Abtreibungen aus purem politischen Opportunismus zur Diskussion, um von der Arbeitslosigkeit und von der Wirtschaftskrise in Spanien abzulenken” Oppositionsführer Mariano Rajoy, teilweise hier nachzulesen.

Der Erzbischof von Madrid Rouco Varela ging gar noch weiter: Zu den Missbrauchsfällen von Kindern und Jugendlichen durch Mitglieder der Katholischen Kirche in Irland befragt, sagte Rouca: “Kindesmisshandlung ist bei weitem nicht so schlimm wie Abtreibung”. Gleicher Auffassung ist der Spitzenkandidat zur Europawahl Jaime Major Oreja

Fehlende Quellen bitte selber raussuchen, wir warn wir zu faul. Nachzulesen überall. Ans Herz gelegt seien elpais.com, elmundo.es, abc.es, elplural.com.

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Europawahl Spanien: Klare Worte

Partido PopularZAMORA – Francisco Javier González, seines Zeichens Abgeordneter der konservativen Partei Partido Popular (PP) im Rathaus von Zamora macht Wahlkampf. elplural.com war bei der letzten Veranstaltung dabei.

“Alle die Bürger, die vor die Türen unserer Bürger und in der Umgebung unserer Kirchen kotzen, scheißen und pissen sollen bei den kommenden Wahlen die Vereinigte Linke (Izquierda Unida, IU) wählen. Außerdem sollten die Kandidaten der IU, Francisco Guarido, Francisco Molina und Laura Rivera ihre Adressen veröffentlichen, damit diese Individuen ihre Geschäfte bequemer erledigen können”.

Nicht schlecht, will man meinen, doch im Prinzip ist der Spruch nur ein billiges Plagiat. Der Prasident der Provinz Castellon, Carlos Fabra, auch von der PP und seit Jahren mit acht Gerichtsfällen wegen , Bestechung etc beschäftigt, meinte einmal: “Wenn ich im Lotto gewinne, dann pisse ich in die Parteizentrale der IU.

Lesen Sie bald hier mehr. Die besten Sprüche Spanischer PP-Politiker – Teil 2 – Neues aus Rioja


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Korruption in Spanien – Die Serie

KrawatteVALENCIA – Korruption in , das hat Tradition. Doch im Jahr 2009 erreicht die Organisierte Kriminalität einen neuen Höhepunkt. Ganz offen werden all diejenigen angeprangert, die Korruptionsfälle publik machen. Und zwar von den Korrupten. Die sich gegenseitig schützen.

Lesen Sie schon Morgen mehr über Tío Paco, die beste Stadt der Welt, einen Jaguar, einen bösen Richter, Bargeldentnahmen aus der Apothekenkasse, das Töten von alten Frauen, von Journalisten, die ins Gefängnis gehören, weil sie über Korruppte berichten, gekaufte Richter, den Irak-Krieg, Flugzeugabstürze, schwarze Kassen, kleine Geschenke unter Feunden und über Francisco Franco, der irgendwie nicht zu kriegen ist.


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Spanien: Webseite der Opposition gehackt

MADRID – Das hatte sich die oppositionelle Partido Popular (PP) von Marianne so schön vorgestellt. Konservative Partei goes Social Networks 2.0. Das Volk dankte es mit astreinen Webseitenhacks. Sehen Sie selbst:

PP Hack


Spanien: Entschuldigung

SCHULDEN – Wir entschuldigen uns. Für all den Müll, der hier rumliegt. Wir gelobigen Besserung. Ab dem nächste Daag sind wir komplett crazy und sexy. Halten oder tackern  Sie sich unbedingt schon heute mal ans was T-Trägerm-mässigen fest.


Spanien: Zapatero besetzt Schlüsselministerien neu

ZapateroMADRID – Nach Auftritten auf internationalen Bühnen fegte der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero am Dienstag das eigene Kabinettshaus. Stühlerücken unter Ministern. Gleich sechs von 17 Ministersessel sind seit heute neu besetzt.

Zapatero war und ist gewaltig unter Druck. Nach einer verlorenen Wahl (Galicien) und einer eigentlich gewonnenen (Baskenland) hat die Minderheitsregierung immer weniger Zustimmung im Parlament in Madrid. Die beiden nationalistischen Unterstützer BNG und PNV der beiden Bundesländer sind in den aktuellen Landesregierungen nicht mehr vertreten. Mehrheiten müssen seitdem für jede einzelne Abstimmung verhandelt werden.

Und natürlich spielt die Wirtschaftskrise der offensiv agierenden oppositionellen Partido Popular in die Hände. Knapp 16 Prozent Arbeitslosenquote sind schließlich kein Pappenstiel. Oppositionsführer Mariano Rajoy – jahrelang der ewige Verlierer – durfte zudem unlängst bei den Galicien-Wahlen erstmals aufs Siegertreppchen. Und für die Wahlen zum Europaparlament sieht es für Zapateros Sozialisten der PSOE auch nicht gut aus. Die logische Konsequenz: Kabinettsumbildung.

Neue Minister

Die wichtigsten Wechsel:
Wirtschafts- und Finanzminister Pedro Solbes, erfahren, aber ohne Charisma und in den letzten Wochen nicht wirklich mit Ideen präsent, wird von Elena Salgado abgelöst, die bisher Ministerin für öffentliche Verwaltung war. Der bisherige andalusische Ministerpräsident Manuel Chaves wechselt als verantwortlicher Minister für die Autonomen Regionen von Sevilla nach Madrid.

Die Nummer zwei der Sozialisten, José Blanco, löst die unglücklich agierende und oft unkompetent wirkende Infrastruktur- und Verkehrsministerin Magdalena Alvárez ab. Die bisherige Staatssekretärin für Lateinamerika, Trinidad Jiménez übernimmt das Sozial- und Gesundheitsministerium. Ángel Gabilondo, Bruder des Nachrichtenchefs des staatlichen Fernsehens RTE 1 leitet das Bildungsministerium. Die Kunstwissenschaftlerin Ángeles González-Sinde wird Kulturministerin. Die neue Ära beginnt, sobald der spanische König Juan Carlos I die neuen Kabinettsmitglieder offiziell benennt.


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Korruption in Spanien: Jetzt geht die Party richtig los

VALENCIA – ist korrupt. und , das geht Hand in Hand. Seit zwei Monaten jagd ein Korruptionsfall den anderen: Eine Top Ten aufzustellen fällt nicht wirklich leicht. Liebe Leserinnen: Wenn Sie uns nun fragen, warum wir mit alten Hüten kommen, so müssen wir ihnen sagen: Wir tragen gar keine Hüte.

Das schöne in Spanien ist doch: Wenn einer gegen dich ermittelt, dann wird der Ermittler verklagt und diffamiert. Sprich: Sie rauben morgen ne Tankstelle aus, werden erwischt und verklagen erstmal den Untersuchungsrichter. Gegen den dann natürlich auch ermittelt wird.

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Spanien: Schnee-Politik Teil 2

LUGO (GALICIEN) – Wenn in Spanien es schneit, der Politiker laut schreit. Nachdem wir unlängst erfahren haben, dass manche Politiker am Schneefall Schuld sind, andere hingegen nicht, je nachdem welcher Partei diese Menschen angehören, hat sich nun endlich auch Oppositionsführer Mariano Rajoy zu Wort gemeldet. Selbstverständlich fordert auch er den Rücktritt der Verkehrsministerin der Zentralregierung, wegen übermäßiger Schneeverantwortung.

Schneemann Mariano Rajoy

Schneemann Mariano Rajoy

Einen ganz besonders schönen Satz gab uns der ewige Zweite  noch mit auf den Weg ins Wochenende: “Es ist inakzeptabel, dass man des Schnees wegen einen Flughafen schließen muss, und die Leute auf der Strasse stehen. Im 15. Jahrhundert wäre das akzeptabel gewesen, aber heute ist das inakzeptabel.”

Womit Marianchen ja auch absolut Recht hat. Im 15. Jahrhundert war generell jeder Flughafen immer geschlossen. Mit oder ohne . Im Sommer wie im Winter. Und somit war das auch absolut akzeptabel. Das erinnert uns alles ein wenig an den guten alten Edmund Stoiber und seinen Zug zum Münchner Flughafen. Viva España!

Alles zum Thema Schnee in Spanien lesen Sie hier:


Spanien und die Weltwirtschaftskrise: Zapatero unschuldig?

MADRID – Spanien, Spanier und Spanierinnen lieben Dramen. Brauchen Show. Da wird dem gemeinen Mitteleuropäer hin und wieder ganz schön schwindelig. Totalmente selbstverliebt gibt es auch kurz nach Jahreswechsel wieder Sonntagsfragen zum Wahlverhalten, als seien am Sonntag Wahlen. Die Ergebnisse veröffentlicht man dann logischerweise an einem Freitag. Nun ja. Gewählt wird ohnehin erst 2011.

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Obwohl Seitens der Opposition und der rechtsnationalen Revolverpresse schon mehrmals erklärt wurde, dass der sozialistische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero der Alleinschuldige für Weltwirtschaftskrise sei, will das dumme Volk dies einfach nicht checken. Und macht dann auch noch was es will. Weiterlesen »


Spanien: Jahresrückblick Politik

MADRID – Wie soll es auch anders sein: Selbst in Spanien neigt sich das Jahr zu Ende. In der Politik herrschte Business as usual. Die Bürger wählten Amtsinhaber José Luis Rodríguez im März zum zweiten Mal zum Präsidenten. Der Sozialist besiegte erneut den konservativen Herausforderer Mariano .

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Zapatero (Präsident, PSOE) - Rajoy (Oppositionsführer, PP)

Soweit so gut. Oder auch so schlecht. Denn wie steht es tausendfach in den Geschichtsbüchern geschrieben? “Spanien, das ist das Land der netten Menschen und der unsäglichen Politiker zugleich”. Wir fassen das Jahr im Schnelldurchlauf für Sie zusammen. Weiterlesen »