Samstag, 11 of Februar of 2012

Tag » regierung

Einer von uns: Britischer Drogenbeauftragter nennt LSD harmloser als Tabak

LONDON – Er (Red: Der Drogenbeauftragte) erklärte LSD und Cannabis für weniger gefährlich als Alkohol und Tabak – jetzt muss der Drogenbeauftragte der britischen Regierung gehen. Der Wissenschaftler fühlt sich als Opfer populistischen Wahlkampfes und bezeichnete die Mitglieder der Brown-Regierung als “irrationale Rückständige”. Lesen Sie den Artikel hier, in unserem Partnermagazin Der Spiegel.

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Spanien: Konservativer Vize-Präsident in der Sex-Falle – Rücktritt

Porno HeinzCEUTA – Pedro Gordillo, Vizepräsident der Regierung in der spanischen Exklave Ceuta und Landesgruppenchef der konservativen Partido Popular (PP) nahm den Mund zu voll. Der Politiker machte einer jungen Frau Versprechen für die im Gegensatz sexuelle Leistungen zu erbringen seien. Dumm nur, dass während der Angebotsunterbreitung eine Handy-Kamera lief.

Privat
“Ich trete aus rein privaten Gründen zurück”, gab Pedro Gordillo am Freitagabend zu verstehen. Dass dies nicht stimmt, war nicht nur an dem öffentlichen Druck zum Rücktritt durch den Präsidenten von Ceuta, Juan José Vivas (PP) zu erkennen. Die kompromittierende Video-Aufzeichnung liegt schließlich nicht nur dem Fernsehsender Cuatro vor, der am Nachmittag von dem Vorgang (ohne Video) berichtete.

Gegenleistung Sex
Auf dem Flimchen sind der ehemalige katholische Priester Gordillo und eine Frau im offiziellen Regierungsbüro zu sehen. Und vor allem zu hören. Gordillo macht der Frau Versprechungen und fordert als Gegenleistung Sex.

Stellungsnahme
Die Regierung der Autonomen spanischen Stadt Ceuta veröffentlichte gegen Mitternacht eine Stellungsnahme. Darin wurde der Rücktritt Gordillos aus “persönlichen Gründen” bestätigt. Zugleich – Achtung, jetzt kommt ein Karton – weist die Regierung darauf hin, dass die Regierung keinerlei Videos in Auftrag gegeben habe, die irgendeine Art von Praktiken des Vizepräsidenten oder eines anderen Regierungsmitglieds aufzeigen.

Überraschend
Nun mal ehrlich: Das Statement überrascht irgendwie.

Quelle
El País.


Sommerloch-Griff in das Archiv: Waldbrandgefahr in Spanien so hoch wie schon seit Jahren nicht mehr

fliegerMURCIA – Erschienen am Donnerstag, 21. April 2005 in La Verdad deutsche Ausgabe. Autonome Regionen und Zentralregierung wollen mit Notfallplänen und Sondereinheiten den Flammen trotzen – Frühwarnsysteme, Patrouillen und moderne Technik.

In den ersten beiden Monaten des Jahres wurden in 1.460 Waldbrände registriert. Das ist fast das Doppelte des Durchschnittswertes vom Vorjahr. Aufgrund der geringen Regenfälle in diesem Frühjahr ist die Gefahr für Waldbrände in diesem Jahr überdurchschnittlich hoch. Auch die Weltraumbehörde NASA geht nach der Auswertung von Satellitenbildern von einer hohen Gefährdung aus. Im Jahr 2004 verbrannten in insgesamt 100.000 Hektar Wald.

Bild 3Anhand der jetzt vorliegenden Zahlen läßt sich ein erster Trend ableiten: Die Zahl der Brände steigt, doch die zerstörte Fläche nimmt ab. Die knapp 1.500 Feuer vom Januar und Februar verbrannten 11.716 Hektar Wald. 2002 war die Fläche drei mal so groß. Zurückzuführen ist der Erfolg auf verbesserte Frühwarnsysteme und verstärkte Patrouillen, sowie auf neue Techniken bei der Bekämpfung der Flammen sowohl aus der Luft, als auch am Boden. Im Umweltministerium in Madrid wird derzeit ein Notfallplan ausgearbeitet. Auch die einzelnen Autonomen Regionen treffen Maßnahmen. Weiterlesen »


Sommerloch-Griff in das Archiv: Ebro-Kanal endgültig gestoppt

KanalErschienen am Donnerstag, 9. Juni 2005 in La Verdad deutsche Ausgabe. Nationaler Wasserplan der früheren Regierung in Kongress und Senat aufgehoben – Sozialistische Regierung setzt auf Modernisierung, Entsalzung und Wasser-Sparen.

Wasser, beziehungsweise Wasservorkommen, sind in Spanien höchst ungleich verteilt. Im Norden fällt rund zehn mal mehr Niederschlag als im Süden, wo das Lebenselixier in erster Linie von der Landwirtschaft benötigt und auch verbraucht wird. Zwei Drittel des dort verfügbaren Wassers wird von den Bauern benötigt.

EbroDie bis April 2004 regierende konservative Volkspartei Partido Popular (PP) wollte den Wassermangel im Süden mit einem Mammutprojekt lösen. Aus dem Ebro, ein gigantischer Fluß, der im Norden Spaniens entspringt und 927 Kilometer weiter östlich im Süden Kataloniens in einem riesigen Deltagebiet ins Mittelmeer fließt, sollte Wasser abgeleitet werden. Der im Jahr 2000 von der konservativen Regierung beschlossene Nationale Wasserplan (PHN) sollte das hydrologische Ungleichgewicht aufheben. Mit 120 neuen Staudämmen, zahlreichen Kanälen und Pipelines sollten ab 2008 die Länder Valencia und Murcia sowie die andalusische Provinz Almería mit Wasser aus dem Ebro versorgt werden. Jährlich sollten bis zu einer Milliarde Kubikmeter Wasser abgezapft werden, die dann durch einen 750 Kilometer langen und 4,3 Milliarden Euro teuren Kanal gen Süden geleitet werden sollten. Weiterlesen »


Gerade eben erst gesucht:


ebro kanal


Sommerloch-Griff in das Archiv: Berlin-Kurier: Deutschland intern

Berlin KurierBERLIN – Erschienen am Freitag, 25. August 2000 im Palma Kurier

Braune Aufmärsche, brutale und feige
Angriffe auf Ausländer
und Aussiedler in
stehen einer scheinbar
empörten Öffentlichkeit gegenüber.
Die zuckt jedoch nur ratlos mit den
Schultern und hofft, daß der ganze
Spuk bald vorbei ist. Die Geschichte
hat allerdings mehr als einmal gezeigt,
daß diese Vogel-Strauss-Taktik
nicht funktioniert.

Nur die Bundesregierung versucht
sich im Aktivismus: 75 Millionen
Mark stellt die Koalition kurzfristig
zur Verfügung, um Projekte
gegen Rechtsextremismus zu fördern.
Angesichts der Einnahmen
von über 99 Milliarden DM aus der
Mobilfunklizenz-Versteigerung ist
sie offensichtlich in Spendierlaune.
Doch wohin mit dem vielen
Geld? Allein mit Hilfe der blauen
Scheine hat sich noch kein Rechtsradikaler
in ein Blumenkind verwandelt. Weiterlesen »


Sommerloch-Griff in das Archiv: Das Land ohne Täter – Francos 25. Todestag: Diktatur in Spanien bis heute ein Tabu

Francisco FrancoErschienen am Freitag, 10. November 2000 im Palma KurierBis heute ist die Franco-Diktatur ein Tabuthema in : Die kritische Auseinandersetzung mit der fast 40jährigen Gewaltherrschaft fand nie statt, weil der friedliche Übergang zur Demokratie nicht gefährdet werden sollte. Doch auch der neuen Generation gelingt die Aufarbeitung der Vergangenheit nicht. Wer zwischen Tätern und Opfern unterscheidet, macht sich unbeliebt.

Rund 60 Kilometer nordwestlich von Madrid, befindet sich eines der kuriosesten Mahnmale Europas: Das Valle de los Caídos, das Tal der Gefallenen. Hauptattraktion ist eine in den Felsen getriebene Basilika, über der ein steinernes Kreuz 15 Meter hoch in den Himmel ragt. In der mehrsprachigen Besucherbroschüre heißt es: „Francisco Franco, der frühere Staatschef, hatte das Gefallenendenkmal als Symbol des Friedens zwischen den feindlichen Parteien des Bürgerkriegs gedacht, weshalb hier über 50.000 Kriegsopfer begraben sind. Franco wurde ebenfalls hier beigesetzt.“

Der Text hat mit der Wahrheit nicht viel gemein. Der „frühere Staatschef“ war ohne Zweifel ein blutiger Diktator, und zur Versöhnung mit seinen Gegnern aus dem Bürgerkrieg war er nie bereit. Selbst der blutige Bürgerkrieg, der mehr als 70.000 Opfer forderte, wird bis heute in vielen Schulbüchern zur „nationalen Katastrophe“ umgedeutet. Es ist völlig normal, daß Straßen und Plätze in spanischen Städten noch immer nach Franco oder dem Gründer der Falange-Gruppe José Antonio Primo de Rivera benannt sind. Auch im lange Zeit sozialistisch regierten Madrid ehrt eine große Ausfallstraße die „Gefallenen der blauen Division“, spanische Soldaten, die an der Seite Hitlers gegen Rußland in den Krieg zogen. Weiterlesen »


Presseschau Spanien 2: Aktuelle Nachrichten aus Spanien

IBIZA STADT – Heute ist mal wieder Sonntag. Somit ist es allerhöchste Zeit für unsrere Freitagslinks. Wichtiges und Wissenswertes aus Spanien in deutscher Sprache.

Der Kanarenexpress lässt uns wissen, dass sich Heiraten auf den Kanaren lohnt. Auf den Kanaren kostet eine Hochzeit das Brautpaar „nur” 16.000 Euro. Der nationale Durchschnitt beträgt 18.380 Euro. Damit ist der Archipel die billigste Region innerhalb Spaniens, gefolgt von Andalusien und Asturien. Wir meinen: Tolle Sache, echt.

Katastrophales passiert auf Mallorca wie das Mallorca Magazin zu verstehen gibt. Mietautos werden Mangelware. Vielerorts war es unmöglich, über die Feiertage ein Leihauto zu bekommen. Uns egal, wir urlaubten auf Ibiza.

Erfreulicheres berichtet die Konkurrenz Mallorca Zeitung. Die balearische Landesregierung will die Touristenpolizei in den Urlaubsorten auf Mallorca abschaffen und die Einsatzkräfte durch reguläre Polizisten ersetzen. Da macht verhaftet werden endlich wieder Spass.

Nach der Lektüre der Costa del Sol Nachrichten scheint endlich wieder die Sonne in des Lesers Herzen. Marbellas Markthalle in der Calle Jacinto Benavente soll nach dem Sommer dieses Jahres renoviert werden. Die Marktwirtschaft hat sich also letztendlich durchgesetzt.

Erschütterndes muten die Costa Blanca Nachrichten ihren Lesern zu. In der Ankündigung der Schlagerparty für Mittwoch, 22. April, auf Seite 80 der aktuellen CBN-Printausgabe hat sich ein Fehler eingeschlichen. Die Party findet nicht im Hotel Patri statt sondern im Club Náutico von Dénia. Im Hotel findet nur der Vorverkauf der Eintrittskarten statt. Das Leben kann manchmal so sinnlos sein.


Neues von der Schuh-Mafia

WELTWEIT – Mafia. Mafia. Mafia. Schuhgröße 39 wird voll gedisst. Bis 38 2/3 ist alles ok. Und dann geht es mit 40 2/3 weiter. Was soll das? Warum? Wer will, dass wir Kleinfüssigen raus sind? Wer steckt dahinter? Wer verdient damit? Wo ist die ? Wer regiert? Was soll das? Warum musste ich mir Schuhe kaufen, die ich so niemals wollte?

Ach sehen Sie doch selbst. Us-amerikanische Schuhe der Marke Nike. In der schönen Farbe Weiß. Immerhin: 24,99 Euro ist gar net mal so schlecht.

Falsche Schuhgrösse


Europawahl Spanien: Erste Prognose

Aznar – Spanien wählt. Und viva labs bringt die ersten Prognosen auf den Rechner. Bei unserer nicht-repräsentativen Erhebung vor mehreren Wahllokalen in Spanien zeichnet sich ein erster Trend ab.

Mehr als 40 Prozent der Spanier wählen eine Partei, die Franco-Nostalgiker, ultra-extremistische Katholiken, Korrupte, pädophile Bischöfe, Rassisten, Lügner, Kriegsherren, Intolerante, Kleinschwänzige, Nazis, Kreuzzügler, Baulöwen, Faschisten, Klimawandel-Leugner, Mafia-Arschlöcher, Wixer, Sommerlöcher, Sandalen, Queen, Margret Thatcher, McDonald’s, französische Autos, Amphetamin, schlechte Würste, Bildschirmschoner und Turbo-Vollidioten vereint.

Dabei wäre eine Lösung doch so einfach. Zu sehen in dem Video, das uns gerade eben zugespielt wurde.


Neues aus der Redaktion: Mode in Spanien mit Redakteurin Ana Log

Redakteurin Ana LogBARCELONA – Liebe Leserinnen und Leserinnen. viva-españa.com erweitert das Angebot an aktuellen Nachrichten aus um das Ressort spanische Mode. Nach einer Millionen-Geldspritze der valencianischen Landesregierung am Freitag hat unser Chef, der Heinz Gomez, noch in der Nacht zum Samstag gehandelt und die 500-Euro-Scheine direkt wieder investiert.

Wir begrüssen in unserem Team Mode-Redakteurin Ana Log. Nach Stationen bei Vogue, Brigitte und im Eden Nachtclub leitet Ana Log nun unsere Mode-Redaktion Spanien. So erhalten Sie ab sofort täglich aktuell alles über spanische Mode kostenlos im Internet

Chef wär nicht Chef, wenn er nicht Chef wäre
Und so kann Ana Log freilich noch weit mehr als nur über Mode schreiben. Wir waren bei der außerordentlichen Redaktionssitzung um sechs Uhr früh, na ja sagen wir mal außerordentlich begeistert.

Über die Fähigkeiten von Ana Log schreibt natürlich der Chef eine Serie für das Sonntags Essay.

Einen kleinen Appetithappen gibt es aber schon heute für Sie: Ana erkennt mehr als 100 Champagner-Flaschen an ihrem Etikett.

P.S.: Auf dem Foto sehen Sie Ana Log an ihrem Arbeitsplatz bei ihrem ersten Telefongespräch für die Firma. Anas erste Aufgabe war zugleich der Klassiker schlechthin. Morgens um 7 sieben Pizza bestellen. Sie hat es geschafft.

Lesen Sie bald: Heinz Gomez. Der Mann, der aus dem Raum kam.


Gerade eben erst gesucht:


millionen euro scheine
euro scheine 500
keine 500 euro scheine
spanische liebe