Weltwirtschaftskrise: Zapatero ist der Schuldige!
01.11.2008 Von Heinz Gomez
MADRID – Die spanische Opposition kennt sich aus. Die konservative Partido Popular (PP) zeigt erneut auf den spanischen Ministerpräsidenten.
Nachdem José Luis Rodríguez Zapatero jahrelang als Schuldiger für die Existenz der baskischen Terroristen ETA hinhalten musste, ist der Regierungschef nun selbstverständlich verantwortlich für die Wirtschaftskrise.
“Zapatero ist schuld an 800.000 neuen Arbeitslosen, die Spanien seit dem vergangenen Jahr hat. Und er ist schuld an der Rezession und an der Tatsache, dass Spanien nicht in dem Maße wächst, wie es dem Land zusteht”, sagte die Generalsekretärin der PP, María Dolores Cospedal, am Samstag in Melilla.
Nach Auffassung der Opposition wiederhole sich ein Zyklus “Als Spanien vor 15 Jahren in die Rezession eintrat, hieß der Wirtschaftsminister wie heute Pedro Solbes. Das Einzige, was die Sozialisten können, ist Arbeitslosigkeit und Defizit schaffen”.
Cospedal forderte von Zapatero, “der so gerne in der Welt herumreist” die Tatsachen zu sehen die aus 2,6 Millionen Arbeitslosen bestünden.
Wir bedanken uns herzlich bei der PP für die Aufklärung, wünschen gute Besserung und öffnen ein Fass Wein.
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