Winter in Spanien: Ein Land bibbert bei minus 18 Grad
20.12.2009 Von Heinz Gomez
MADRID – Seit Tagen hat die sibirische Kältewelle Spanien im Griff. In der Nacht wurden im nordspanischen Burgos Temperaturen von minus 18 Grad gemessen, wie das staatliche Wetteramt Agencia Estatal de Meteorología (Aemet) heute bekannt gab. Da fällt es dem Eingeborenem als auch dem europäischen Residenten mal wieder wie Eiszapfen von den Armen: Wohnungen mit Heizungen wären im Prinzip die perfekte Lösung gegen Kälte.
Wie in Spanien bei Kälte oder Hitze üblich und historische Tradition, haben die Behörden das halbe Land in unterschiedliche Alarmstufenzustände versetzt. Für Kantabrien, Asturien, Burgos, Leon, Soria und Álava gilt die Warnstufe Extremer Alarm (alerta extrema), mit Temperaturen von minus 14 bis minus 18 Grad.
Weitere 44 spanische Provinzen sind ebenfalls alarmisiert. Auf der ganzen Halbinsel und den Balearen sei laut Aemet mit Schnee zu rechnen. Im Zentrum Madrids wurden gestern Nacht minus 8 Grad gemessen, im Land Madrid bis zu minus 12 Grad. In Kantabrien liegt die Schneefallgrenze bei 200 Metern.
Die Comunidad Valenciana (Land Valencia) befindet sich hingegen in der Voralarmstufe wegen des Risikos starken Schneefalls (Preemergencia ante el riesgo de fuertes nevedas). Geschneit hats dennoch, und so wurden Straßen im Inland gesperrt. Die Voralarmstufe gilt weiterhin.
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